Wie schon am 24. November berichtet hat Frau Sen. Dr. Helga Thaler Ausserhofer (SVP) von Seiten der italienischen Regierung eine bindende Verpflichtung erwirkt hat, die ENPALS Problematik im Finanzgesetz 2007 zu lösen.
Seit Heute kann man nun in der “Dolomiten” auf Seite 5 oder auf stol.it folgendes nachlesen :
„Endlich frei musizieren“
Die Südtiroler SVP-Senatoren Helga Thaler, Oskar Peterlini und Manfred Pinzger haben laut eigenen Angaben einen Abänderungsantrag im Senat durchgesetzt, der Hobby-Musiker von der Künstlerversicherung ENPALS befreit.
„Die Haushaltskommission des Senates hat unseren Antrag genehmigt und der Befreiung von der Künstlerversicherung ENPALS zugestimmt. Von der Beitragszahlung befreit sind in Zukunft”, so Senatorin Helga Thaler, “alle Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr, Studenten, Rentner und all jene, die eine Tätigkeit ausüben, mit der sie bereits obligatorisch versichert sind, wenn das aus dem Musizieren erzielte Jahreseinkommen 5.000 Euro nicht überschreitet.“
Damit werde einem lang ersehnten Wunsch der Hobby-Musiker nachgekommen, die bisher von Zahlungen und bürokratischen Auflagen belastet waren, so Thaler. “Dem sind” – so Peterlini – “sehr schwierige Verhandlungen in der Finanz- und Bilanzkommission und mit der Regierung vorausgegangen, weil diese Befreiung für ganz Italien gilt, die Versicherungsanstalt ENPALS sich dem natürlich widersetzt hat und damit dem Haushalt des Staates erhebliche Einnahmen entgehen.”
Wurde aber auch Zeit! Und wer weiß, wie lange das noch so gegangen wäre, wenn es nicht Südtirols “Buschnschränkn” und deren musikalischen Päriferie an den Kragen gegangen wäre und die SVP somit endlich einen Drang zum Handeln verspürt hätte. Schließlich ist dies ja das Sujet mit dem sich die Partei gerne aber auch zurecht schmückt. Mit diesem Gesetz wird nicht nur ein kleines Stück Kultur gerettet sondern Kultur gefördert.
Einige Fragen sind jedoch noch offen : Wie reagiert die DOC darauf ? Muss man sich – auch wenn die Zahlung wegfällt – weiterhin bei Enpals melden ? Abwarten …
Nachtrag :
Die DOC bezieht auf ihrer Newsseite doch ziemlich klar Stellung gegen das Vorhaben der südtiroler Senatoren. Was ja auch verständlich ist, schließlich zehrt diese Organisation auch am “Enpals Kuchen” und wird früher oder später Einbußen und einen Rückgang der Mitgliederzahlen erleiden. Nachfolgendes ist der Artikel, der auch auf der DOC Newsseite nachzulesen ist.
Dort ist die Rede von einem Gesetz, das abseits jeglicher Realität gemacht wurde, von steuerlichen Ausfällen in großen Dimensionen, von einer unermesslichen Anzahl dilettantischer Musiker, die wie eine Plage über’s Land herfallen und jegliche Art von professionellem Musikertum ersticken werden
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Ein wenig frei übersetzt, aber es trifft Meinung und Stimmung die der DOC – Artikel verbreiten will.
“MOCH MIR NET LOCHN !” war das einzige, was mir dazu eingefallen ist. Lest selbst :
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