Ich wurde gestern in einer Theoriestunde in Innsbruck auf Georg Kreisler aufmerksam gemacht, den ich leider nicht kannte. Der Mann hat mir derart gut gefallen, dass ich nun hier eine kleine Auswahl seines Schaffens poste :
more than music more than show
Ich wurde gestern in einer Theoriestunde in Innsbruck auf Georg Kreisler aufmerksam gemacht, den ich leider nicht kannte. Der Mann hat mir derart gut gefallen, dass ich nun hier eine kleine Auswahl seines Schaffens poste :
Neulich hab’ ich meinen Computer etwas durchstöbert und bin auf ein paar lustige Sachen von Früher aufmerksam geworden. Genauer gesagt handelt es sich um die letzten Jahre meiner Oberschulzeit (Elektronik u. Nachrichtentechnik – GOB). Damals 2000 war gerade die neue Macromedia – Flash 5 Version erschienen und übermotiviert wie ich war wollte ich gleich einen Gameboy Emulator schreiben der auch im Internet funktioniert. Es war die Zeit wo jede Internetpäsenz die “IN” sein wollte ein Flash-Intro brauchte.
Der Aufbau des Gamboy war zwar größtenteils geknackt und im Internet auch gut dokumentiert, jedoch musste ich mich bald von diesem – im Nachhinein naiven – Gedanken verabschieden, da die Graphics – Engine und die Befehle die Flash damals noch nicht ausreichten um so ein Projekt zu realisieren.
Ich hab’s aber trotzdem über Umwege versucht. Der Aufwand war damals enorm. Das gesamte 1. Level hab ich mit no$’s Emu per Video mitgeschnitten und als Grafik zusammengefizzelt (guckst du) und die Collision Map per Hand nachgezeichnet … und dann kam noch der ganze programmiertechnische Teil. Herausgekommen ist dabei folgendes
:
Seit heute ist die Webpräsenz der “Schnüffler” online. Von Roli liebevoll “Schnuppers” genannt touren die beiden jetzt schon seit etwas mehr als einem Jahr durch den gesamten Alpenraum. Höchste Zeit also für einen Internetauftritt.
Auf der Seite findet man neben den Standard-Menüpunkten auch ein paar Videos auf denen Flo Steirische spielt. Geat schu lous : Die “Nandl Polka” und ein Ausschnitt von “Thunderstruck” poste ich einfach mal.

Einer meiner liebsten Blogs : http://ahoipolloi.blogger.de/. Ich hab die Seite ja schon öfters verlinkt, möchte die Gelegenheit aber dennoch Nutzen ein weiteres Mal darauf aufmerksam zu machen.
Unterschiedliche Gewichtung der Nachrichten von CNN und Al Jazeera am Beispiel vom 5. April. Gefunden auf bildblog.de.
Der 5. April ist deshalb so interessant, weil Wikileaks (Wikileaks auf Wikipedia) bereits seit langem angekündigt hatte an eben jenem Tag ein Video zu veröffentlichen das ein bezeichnendes Bild über den Einsatz der US-Streitkräfte im Irak zeichnen würde. Al Jazeera zeigt das Video. Bei CNN hat’s etwas länger gedauert. Alle größeren Nachrichtenagenturen berichten aber mittlerweile darüber.
Das Video zeigt ein Massaker der US-Streitkräfte vom 12. Juli 2007 an teils unbewaffneten (zumindest im Video nicht erkennbar) Zivilisten darunter zwei Reuters Journalisten. Dabei wird die Kamera eines Journalisten mit einer Waffe verwechselt (RPG = Panzerbüchse).
Was darauf folgt mag ein typisches Szenario für die Kriegsführung im 21. Jahrhundert sein. Aus der Vogelperspektive und aus großer Distanz wirkt es wie ein Computerspiel und auch jene die am Abzug sitzen tragen allerhand dazu bei, dass dieser Eindruck entsteht. Nur eben mit dem Unterschied das hier Menschen mit 30mm Geschossen abgeschlachtet werden. Zum Schluß fährt auch noch ein Panzer über eine der Leichen. Der zynische Kommentar der Soldaten tut während des Filmes sein Übriges:
36:49 Firing.
36:53 There it goes! Look at that bitch go!
36:56 Patoosh!
37:03 Ah, sweet.
37:07 Need a little more room.
37:09 Nice missile.
37:11 Does it look good?
37:12 Sweet!
Das Video gibt’s in zwei Varianten. Eine auf 17 Minuten gekürzte und die 38 minütige Orginalfassung.
Reuters versuchte eine Herausgabe des Videos aufgrund des In des “Freedom of Information Act” zu erreichen. Jedoch wurde der Antrag abgelehnt stadessen gab’s eine offizielle Stellungnahme in der man versuchte zu beschwichtigen desinformieren.
In den Kommentaren zu diesem Thema auf Blogs und in Foren dringt doch immer wieder der Unterton durch, dass die Journalisten sich des Risikos bewusst waren und eine sehr sterile Diskussion über den “Verhaltenscode” des Militärs und der eingesetzten Waffen beginnt anstatt den Kriegseinsatz generell in Frage zu stellen.
Weitere infos gibt’s auf http://www.collateralmurder.com/.
In nächster Zeit wird auf Wikileaks.org auch ein Teil des internen Email-Verkehrs der NPD mit rund 37.000 Emails veröffnetlicht.