Monthly Archive for October, 2010

GEDICHT GEDUDEL GURK


Morgen,
Donnerstag, 28. Oktober
20.30 Uhr
im Vereinshaus von Steinegg
im Rahmen des Steinegg Live Festivals ’10.

Fundstück der Woche (44)

Andy Rehfeldt unterlegt mehr oder weniger bekannte Musikvideos mit eigenen Arrangements. Doch damit nicht genug: die Tonspur ist zum Großteil synchron zum Bildmaterial, was das Ganze noch komplexer macht. Mehr davon gibt’s auf seinem Youtube Kanal oder MySpace. Unterhalb der Videos hab ich das Orginalvideo verlinkt, damit man einen Eindruck davon bekommt wie viel Arbeit dahinter steckt.

Hier geht’s zum orginal Video.


Hier geht’s zum orginal Video.

… und als was fühlen Sie sich mehr ?

stol.it, südtirolnews.it, der Sender Bozen in verschiedenen Nachrichtensendungen und im Mittagsmagazin vom 13.10., die Südtiroler Freiheit, das SVP Präsidium, die Liste Tirol, die Arbeitsgruppe für Selbsbestimmung und einschlägige Blogs.

Alle verbreiten dieser Tage ungeprüft eine Falschmeldung die auf einer Umfrage des Apollis Instituts im Auftrag der Arbeitsgruppe für Selbsbestimmung erstellt wurde (hier ansehen). Aus unten folgender Grafik schließt man :

95 Prozent der Südtiroler wollen keine Italiener sein“.

Das steht aber in der Form nirgends. Ungehindert dessen greifen alle oben genannten Stellen dies unreflektiert auf und verbreiten es weiter.

1. Wenn man von “95% der Südtiroler” redet hat man die italienische Sprachgruppe (den unteren Balken) vergessen mitzuberechnen. 95% ist nämlich nur das Umfrageergebnis der deutsch/ladinischen Sprachgruppe.
2. Ist zwischen “Südtiroler sein wollen” und “sich mehr als Südtiroler fühlen” doch ein klitzekleiner Unterschied. Wenn man -dessen ungeachtet- noch so viel Interpretationsspielraum in Anspruch nimmt, dass man aus der Aussage “Ich fühle mich als Südtiroler” schließt “Ich will nicht Italiener sein”, dann riecht das schon recht penetrant nach der verbalen Notdurft eines Populisten.
3. Hand auf’s Herz : die geamte Studie mit derart schwammigen Fragen und beinahe schweigenden Bildern is’ doch für’n Arsch nicht das Papier wert auf dem sie gedruckt ist.


Zum Vergrüßern anklicken.

Allein schon die Fragestellung, das Monster in Wortgestalt oberhalb der Grafik ist fast schon philosophisch … kann man sich eigentlich mehr fühlen als etwas anderes ? Und wenn ja : impliziert die Frage nach was man sich mehr fühlt nicht auch gleichzeitig, dass man das andere auch fühlt ? ;)

Für all diejenigen, die immer noch an Identitätsproblemen leiden rate ich eine Bildersuche bei google mit den Stichworten “echter Südtiroler”. Dort gibt es ein paar gute Entscheidungshilfen. Je nach pers. Präferenzen kann man ein Haflinger, Speck von holländischen Schweinen oder Honig sein.

Ich für meinen Teil eifere in dieser Beziehung Elmar vom Nachbarhof nach. Der ist nämlich Indianer oder Cowboy, manchmal auch beides, aber immer er selbst. Ein Orginal. Identiät ist eben nicht schwarz weiß und schon gar nicht auf die Staatszugehörigkeit reduzierbar. Identität ist bunt.

In diesem Sinne : tschaja mahata.

Fundstück der Woche (43)

Wenn man Volkslieder in Radio oder Fernsehn hört, dann finden sich deren Texte meist in den Kategorien Liebeslieder, Naturbeschreibungen, Alltagsgeschehnisse, Geistliche Lieder, Jagdlieder wider. Eine Textrichtung wird meist ausgespart : die des derben, erotischen, frauenfeindlichen, vulgären und verbal groben Volksliedes.

Das liegt zum einen daran, dass derartige Lieder gar nicht erst aufgezeichnet wurden und so z.T. verloren gingen, zum anderen würden sie heutzutage nur mehr schwer in das künstlich geschönte Bild des Volksliedes passen.

Deshalb gibt’s heute ein kleines Mitbringsel, eine kleine Rarität von den 22. Südtiroler Singtagen. Im Kursheft dieser Singwoche findet sich das Lied “Bold tramt’s mir von die Ochsen”. Gesungen wurde es übrigens nicht.
Ein paar Strophen daraus :

Bold tramt mir von die Ochsn,
bold tramt mir von di Kiah,
bold tram i von mei Diandl,
wos Gscheits tramt mir nia.

Warum lossn si di Weiberleit
nit gern fotografiern?
Weil sie ‘s Maul holtn miasn
und derfn si nit rüahrn.

Kimm i mit an Rausch hoam
nix redn brauch i
als “Griaß di Gott Alte”,
olls ondre sog sie.

Kategorie : derb und je nach Auffassung frauenfeindlich. Einfach den Text durchlesen.
(Als *.pdf downloaden oder zum Vergrößern Bild anklicken.)

Photos Online


33 Impressionen von : uns, Bier Werbung, jeder Menge Porphyr und flotten Oldtimern sind nun online. Geschossen wurden die Aufnahmen bei der 5. Ausgabe der Eggentaler Herbst-Classic.

Mit Dank an Szenefotografin Melanie.

Photos online

Danke an alle, die gestern den Donnerstag zum Samstag gemacht und mit uns im Martini “di Hitt niedrbrennt hobn” ! Es sind bereits erste Photos auf szene1.at online. Guckst du !. Weitere Photos folgen wahrscheinlich auf stol.it.

Dank an Evelyn für den Tipp.

Und am Samstag gibt’s mit sicherheit auch tolle Fotos. Wir (die Pumsdiddnking´s) spielen nämlich im stillgelegten Porphyrbruch im Eggental.

SAMSTAG 09.10.2010
* ab 08.31 (Start 1. Fahrzeug) zur Weinstrassen- und Eggentalrunde, gegen ca. 12.00 „Regrouping“ in Kardaun und gemeinsame Einfahrt in die alte Eggentalschlucht, Mittagessen im stillgelegten Porphyrbruch und dann „Festl“ mit den Pumsdiddnking´s [!sic] am „Steinernen Tunnel“ und Wasserfall im Eggental. Rückkehr zum Ganischgerhof

PTK @ Martini.bz


Es tuat schun herbstalan in olle Gründ Grint,
Roat sein die Grantnplatz, kolt isch dr Wind.

Wermr Tol o’ treibn,
Nimmr long do bleibn !
Homr im Martini die worme Stubn.

Aufbischt Aufgebitcht und hergricht’ sein Kolbn und die Kiah,
Olma iatz pfiat di Gott ‘s isch nimmr z’friah !

Wermr Tol o’ treibn,
Nimmr long do bleibn !
Homr im Martini die worme Stubn.

Sennrin geah loss dir sogn, tua di net grobm,
Kimmp eh unt’ a dr Bua her übr d’Lobn.

Wermr Tol o’ treibn,
Nimmr long do bleibn …
Homr im Martini die worme Stubn.

Gerade noch rechtzeitig zum Almabtrieb gibt’s PTK LIVE am 07. Oktober im Martini in Bozen (Erbsengasse 8).

Wer zum Text oben singen mag für den gibt’s hier eine *.pdf Datei mit Noten auf weißem Papier. Und weil ich zufällig den Steinegger Zwoagsong (Sabine und Paula) in der Küche rumsteh’n hatte wurde das Teil gleich digitalisiert. Die Aufnahme gibt’s hier zum Download (Rechtsklick -> Ziel speichern unter) ;)

Für alle Exhibitionisten, die ihre Teilnahme öffentlich bekunden möchten, gibt’s auf Facebook eine Event-Seite.

cu




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