Monthly Archive for March, 2011

1. MundArtPoetrySlam im Königlichen Hoftheater Ackpfeif

Am 31. März 2011 haben wir was ganz Besonderes auf unserem Kalenderradar.
Der 1. Mundartpoetry Slam steht an bzw. vor der Tür, genauer: im Königlichen Hoftheater Ackpfeif in Lana.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe findet ihr auf der Homepage des südtiroler künstlerbundes.

Kartenreservierung:
karten@kulturstadl.org
Tel. 339 5204025

PTK in anderen Umständen

Tja, sowas passiert, wenn man sich mit “seina Oide” Liebe macht! Wir sind wieder schwanger und in freudiger Erwartung eines neuen CD-Babys.

Dieses Wochenende hatten Roli (tba) und Hannes (dr) ihre erste Routineuntersuchung beim Gynäkologen Thomas Winkler in der Newport Klinik in St. Lorenzen.

Natürlich haben wir für’s Photoalbum auch ein paar Fotos geschossen, die man bald begutachten kann.

Vielleicht noch ein paar Details zur CD:
Bei unserem Debüt-Album (About Kings and Queens) haben wir es ja noch so gehandhabt, dass wir alle Spuren separat in unserem Proberaum aufgenommen haben. Dadurch war das Zusammenspiel (Dynamik, Artikulation, Intonation) -von dem unsere Musik zu einem Großteil lebt- enorm schwierig. Allein die Reflektionen des Raumes herauszufischen war eine Sisyphos-Arbeit.

Diesmal gehen wir so vor, dass zuerst Tuba und Drumset im Studio aufnehmen. Da wir mehr oder weniger alle Stücke auf Noten einspielen, können wir für die Ghost-Tracks Midi-Dateien verwenden. Was die beiden Jungs während des Einspielens hören ist ein Metronom und ein etwas abstraktes Midi-Abbild des Songs. Das Ganze sieht dann so aus :


Später, in den Osterferien folgt der Rest der Truppe und die Solopassagen. Diese dürfen wir in der einmaligen Akustik des Probelokales der MK Feldthurns und im Studio on the Rocks in Barbian aufnehmen.

Insgesamt werden sich auf dem Album 11 Arrangements darunter 2 Uraufführungen und eine Eigenkomposition von Roland Gruber tummeln.

Löwenherz Musical an der MS Wenter Meran

Nach einer intensiven Probenphase des Musikzuges der Mittelschule J.Wenter – Meran wird in der Aula das “Rock Mystical” Löwenherz aufgeführt.

Termine:
Premiere: Donnerstag, 31.3.2011, 20 Uhr
Schülervorstellung: Freitag, 01.4.2011, 10.30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 01.4.2011 (20 Uhr),
02.4.2011 (10.30 Uhr und 18.30 Uhr)
Dauer der Aufführung ca. 90 Minuten

Meine Schülerinnen an den Saxophonen: Nadja (as), Maria (ts), Anna (ts), Sybille (bs)

9. April Fan-Treffen in Obereggen

Text von www.sportnews.bz

Zum Abschluss der Wintersaison warten der italienische Wintersportverband FISI und das Skigebiet Obereggen mit einer besonderen Überraschung auf: Alle Südtiroler WM-Teilnehmer werden sich am Samstag den 9. April zu einem öffentlichen Treffen an der Talstation in Obereggen einfinden.

Südtirol stellte in den vergangenen Monaten bei den Weltmeisterschaften nicht weniger als 56 Athleten, 15 von ihnen kehrten mit einer Medaille nach Hause. Christof Innerhofer, Armin Zöggeler, Renate Gietl, Anton Blasbichler, Florian Clara und Patrick Pigneter schafften gar den Sprung auf höchste Treppchen und kürten sich zu neuen Weltmeistern.

Um diese Leistungen gebührend zu feiern hat sich der Landeswintersportverband und das Skigebiet Obereggen eine besondere Idee einfallen lassen. Am 9. April ab 14.30 werden sich alle WM-Teilnehmer bei der Talstation zu einer Abschlussfeier treffen und die Saison Revue passieren lassen. Dabei sollen allerdings auch die Südtiroler Wintersportfans nicht zu kurz kommen. Ihnen wird die Möglichkeit geboten, sich mit den großen Vorbildern ablichten zu lassen und das eine oder andere Autogramm zu ergattern.

Neben zahlreichen Ehrengästen wird sich auch die Südtiroler Kult-Band „Pamstiddn Kings“ in Obereggen einfinden und den Nachmittag mit den WM-Stars musikalisch umrahmen. Einem unterhaltsamen Saisonabschluss dürfte somit nichts mehr im Wege stehen.

9 Tipps für den garantierten Erfolg als Musiker

Hört zu. Hört zu !! Ich habe ein todsicheres Konzept, einen Plan.

1.

Arbeitet nicht selbst, lasst andere eure Musik schreiben und Studioaufnahmen einspielen.

Das kostet nicht viel. Es gibt genug Profis die für einen Hungerlohn gute Songs nach Schema F schreiben und einspielen. Und das Beste: die Namen dieser kleinen Helferlein müsst ihr nirgendwo nennen. Ihr könnt so tun, als hättet ihr alles selbst gemacht.

Achtung! Der Pöbel, der eure Musik kauft weiß zwar nicht, wie gut ihr eure Instrumente beherrscht, erkennt aber durchaus die Stimme des/der Sängers/Sängerin wieder. Lasst deshalb zumindest die Hauptstimme von eurer/eurem Sängerin/Sänger aufnehmen. Autotune und manch anderes technisches Hilfsmittel helfen dabei, dass es trotzdem zu einem akzeptablen Ergebnis reicht.

Wenn euch so ein Klugscheißer darauf anspricht, könnt ihr gerne entgegnen, dass diese Vorgehensweise Usus bei allen industriell gefertigten Musikprodukten ist. Ganz wichtig ist hier, dass ihr Beispiele anbringt. Am besten sagt ihr sowas wie: neulich wart ihr zu einem Termin im Sony Studio eingeladen. Dort konnten wir sehen,wie Peter Weihe gerade eine Platte von Die Happy eingespielt hat.

Stellt euch als Opfer der Musikmaschinerie dar: ein Tag in einem Aufnahmestudio samt Tontechniker kostet unendlich viel. Und ein Studiomusiker nimmt die ganze Platte an einem Tag auf. Plattenlabel und Management zwingen euch aus wirtschaftlichen Gründen eure CDs einspielen zu lassen. Ihr könnt nichts dagegen tun.

Amen ich sage euch: Kompositionen die man nicht selbst geschrieben hat von profesionellen Studiomusikern und nicht von den eigenen Bandmitgliedern einspielen zu lassen ist kein Zeichen von Schwäche oder gar Unfähigkeit. Nein. Es zeugt vielmehr von einer professionellen Einstellung zur Kunst im Allgemeinen und von wirtschaftlichem Fingerspitzengefühl im Speziellen.

2.

Spielt mindestens Halbplayback, oder nur vereinfachte Versionen der Stücke, die andere geschrieben haben, damit euer Auftritt zumindest annähernd professionell wirkt.

Wenn euch so ein Klugscheißer darauf anspricht, könnt ihr ihm sagen das sei so Usus bei fast allen Live-Bands. Mikrofonierung und Beschallung sind so aufwendig, das sich das nur mehr ganz die großen Acts leisten können.

3.

Provoziert, polarisiert und bewegt euch in Grauzonen.

Wichtig ist, dass die Provokation öffentlich geschieht und ein geeigneter Zeitpunkt dafür gewählt wird. Es ist z.B. von Vorteil wenn Medienvertreter anwesend sind und die Aktion vor dem Erscheinungstermin eurer neuen CD über die Bühne geht.

Am meisten Gemüter erregt man immer noch mit Sex, Ekel, sinnlosen Beschimpfungen, Nationalismus. Es reichen schon Kleinigkeiten :
- Sängerinen tragen bei Auftritten und nach absprache mit dem Kameramann keinen Slip
- Spielt mit nationalistischem (nicht rassistischem) Gedankengut
- Brecht in aller Öffentlichkeit zusammen
- Zieht Fleischkleider an
- Lauft Nackt durch eine Stadt
- Streitet euch um Belanglosigkeiten mit Leuten, die ebenfalls in der Unterhaltungsindustrie arbeiten

Echte Fans wissen sowas zu schätzen.

Wenn euch so ein Klugscheißer darauf anspricht, habt ihr die Wahl :
- Ihr könnt alles abstreiten
- Ihr könnt euch distanzieren
- Ihr könnt euch entschuldigen d.h. die Schuld bei jemand anderem suchen
- Ihr könnt einfach nichts sagen, euch Popkorn holen und zusehen wie einfach PR funktioniert

In allen 4 Fällen passiert genau das selbe: ihr wart für kurze Zeit in den Medien und konntet euer Produkt vermarkten. Von euren Eskapaden spricht in ein paar Monaten niemand mehr, aber eure CDs stehen immer noch in den Regalen der dummen Käufer.

4.

Ist ein Mikrophon an und ihr werdet zu einer Person befragt, die ebenfalls in der Unterhaltungsindustrie arbeitet lobt ihr diese und deren Arbeit in höchsten Tönen.

Es sei denn, ihr habt einen Vertrag mit RTL, der die ganze Streiterei einen Monat lang in den Hauptnachrichten überträgt. Vielleicht ist jemand von RTL so freundlich und schreibt euch sogar ein Drehbuch. Scripted Reality ist für eure Zielgruppe nichts neues. Die wollen verarscht werden. Je plumper, desto größer die Zielgruppe. Für Reaktionen auf etwaige Klugscheißer siehe Punkt 3.

5.

Scheut euch nicht davor agressive Marketingmethoden einzusetzen.

- Stellt Leute ein die Musikforen mit euren Werbetexten zupflastern. Vielleicht findet sich auch ein bescheidenes Wesen, das derart hörig ist, dass es dies unentgeldlich macht.

Wenn ein Klugscheißer euren Spamer im Forum anpöbelt, könnt ihr euch getrost zurücklehnen. Derartige Beiträge sind meist in kleinen Mengen sogar erwünscht und die Schmerzgrenze liegt recht hoch. Sowas fällt ja auch unter freie Meinungsäußerung. Und schließlich ist es euer Fan. Ergo: ihr habt damit nichts zu tun! Es ist fast unmöglich nachzuweisen, dass der Spamer bei euch angestellt ist.

- Kauft positive CD Rezensionen in Musikzeitschriften und Artikel in Tageszeitungen. Am besten schreibt ihr den ganzen Text selbst und kauft eine ganzseitige Anzeige, die natürlich nicht von einem Redaktionellen Beitrag unterschieden werden kann. Gegen entsprechende Bezahlung macht das jede Zeitschrift, schließlich leben diese von Anzeigen und nicht von Abonnenten.

Einen Klugscheißer könnt ihr getrost als Verschwörungstheoretiker abstempeln, da es auch im Interresse der Zeitschrift ist, dass niemand etwas davon erfährt. So ist die Geschichte relativ Kugelsicher.

- Manipuliert die Charts. Es werden nur CD-Händler von Mediacontrol erfasst, die über eine Anbindung an das Bestellsystem PhonoNet verfügen. Es braucht “nur” 5000 CDs um in die Top 10 der Wochencharts zu gelangen. Wer das nötige Kleingeld hat und den Erfolg will kann ihn sich also rein theoretisch auch kaufen.

6.

Der Pöbel denkt Facebook-Freunde und Youtube-Clicks sagen etwas über eure Beliebtheit aus. Das ist gut so.

- Youtube:
Eine durschnittliche Bandhomepage hat 100-200 zugriffe pro Tag. Lasst einfach bei jedem Besuch automatisch euer youtube-video abspielen. Auf diese Weise erhält man für jeden Besucher auf der Homepage ebenfalls einen Click. Weiters postet ihr einen Youtube-Link in einschlägigen Porno-Foren beispielsweise unter dem Titel “Hottest Girl ever”. Ihr werdet sehen wie die Zugriffe steigen. 1/4 aller Suchanfragen im Internet haben pornografischen Inhalt.

- Facebook:
Die Facebook “i Like”-Funktion ist nun wirklich ein leichtes. Dafür reicht ein Blick auf Wikipedia und eine Suche bei Google. Das Ganze nennt sich Likejacking. Likejacking („Gefällt mir“-Entführung) ist eine Methode, um die Benutzer einer Internetseite durch den Klick auf einen (eventuell versteckten) Button dazu zu veranlassen, eine “Gefällt mir”-Aktion auf Facebook auszulösen, ohne dass der Benutzer dies beabsichtigt. Auch hier empfiehlt sich die Porno-Strategie vom vorhergehenden Absatz.

Auf Klugscheißer reagiert man am besten wie in Punkt 3 beschrieben.

7.

Spendet ab und an Geld, oder gebt Benefizkonzerte.

Das kommt gut bei allen an und ist gut für jedes Image. Sucht euch dabei irgendetwas mit Kindern, Behinderten, oder schlimmen Krankheiten.

Die Summe sollte im 4 – 5 stelligen Euro-Bereich liegen, damit jeder der davon erfährt auch weiß, dass ihr es wirklich ernst meint.

Die Summe braucht ihr dabei gar nicht aus eigener Tasche. Sammelt sie bei euren Fans. In der Öffentlichkeit hat dies den selben Effekt. Wichtig, ist nur, dass die Aktion unter eurem Namen läuft und publiziert wird.

Wenn ein Klugscheißer behauptet ihr würdet die armen, behinderten Kinder mit schlimmen Krankheiten instrumentalisieren und für euer Image mißbrauchen, so dürft ihr ihn beschimpfen und öffentlich steinigen.

Es bedarf eines reifen Intellekts um einer derartigen Gegenargumentation -sei sie auch noch so gut begründet- folgen zu können. D.h. ihr seid in der öffentlichen Wahrnehmung immer im Recht.

8.

Hüllt euer Schaffen in einen kosmopolitischen Mantel.

Zieht früher oder später in eine Großstadt oder spielt/studiert zumindest dort. Macht das, was alle Künstler in einer Großstadt tun …

… einfach da sein…

Stößt den kleinkarierten Hinterwäldlern ordentlich vor den Kopf und findet Gefallen in eurer Unverstandenheit. Lasst euch als Wahl-Berliner, Wahl-Pariser, Wahl-Londoner, Wahl-New Yorker bezeichnen.

9.

Vergesst nicht zu danken.

Dankt euren Fans, dass sie euch und euer Unternehmen finanzieren dankt euren Managern und Produzenten, dass sie den Pöbel dazu bringen euch zu finanzieren.

Fundstück der Woche (48)

Klaus Kinski in Höchstform.




Internationaler Frauentag

Ein Gastkommentar von Joseph Haydn (Musik) und Gotthold Ephraim Lessing (Text). Zwei die’s wissen müssen ;)

Ein einzig böses Weib
lebt höchstens in der Welt
nur schlimm, dass jeder seins
für dieses Einzge hält.

Zum Vergrößern anklicken.

Einer der schwersten Kanons, die ich kenne. Eine Aufnahme folgt Nachmittags. Bis dann.




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