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	<title>.:: Pamstiddn Kings ::. &#187; Artikel über Musik</title>
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		<title>Sing&#8217; ma im Advent</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 08:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pamstiddn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel über Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleines Arrangement für die Rorate-Zeit. Hier arrangiert für AAAT &#8211; Sax &#8230; probiert&#8217;s aus. Die Noten gibt&#8217;s als *.pdf hier. Hab auch eine MIDI-Datei zum Probehören online gestellt. Nur weil man einen Vierklang spielt heißt das noch lange nicht es handle sich nicht um Volksmusik in diesem Sinne: viel Spaß ! &#8230; und wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/Sing-ma-im-advent-Partitur-AAAT.pdf"><img src="http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/Sing-ma-im-advent-Partitur-AAAT.jpg" alt="Sing ma im advent Partitur" title="Sing ma im advent - Partitur (AAAT)" width="500" height="353" class="alignnone size-full wp-image-2716" /></a></p>
<p>Ein kleines Arrangement für die Rorate-Zeit. Hier arrangiert für AAAT &#8211; Sax &#8230; probiert&#8217;s aus. Die Noten gibt&#8217;s als <a href="http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/Sing-ma-im-advent-Partitur-AAAT.pdf">*.pdf hier</a>. Hab auch eine MIDI-Datei <a href="http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/Sing-ma-im-advent-Partitur-AAAT.mid">zum Probehören online gestellt</a>.  Nur weil man einen Vierklang spielt heißt das noch lange nicht es handle sich nicht um Volksmusik <img src='http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  in diesem Sinne: viel Spaß !</p>
<p>&#8230; und wenn ihr das Teil spielt nehmt es doch auf und schickt mir die *.mp3 samt ein paar Infos zur Besetzung, dann stell ich &#8216;s online.</p>
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		<title>Fundstück der Woche (51)</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pamstiddn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als ein Fundstück &#8230; eine ware Fundgrube hat sich da vor uns aufgetan. Unter notes.tarakanov.net gibt es an die 11.000 Partituren von Opern, Musicals, Orchesterwerken, Instrumentalschulen, Liedern der Beatles, Rolling Stones und vieles vieles mehr. Hauptsächlich aber klassische Literatur. &#8230; einen kleinen Haken hat die Sache natürlich das Ganze ist auf russisch und für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img style="float:left; margin-right:20px" src="http://pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/kollage.jpg" alt="kollage" /></p>
<p>
Mehr als ein Fundstück &#8230; eine ware Fundgrube hat sich da vor uns aufgetan. Unter <a href="http://notes.tarakanov.net/">notes.tarakanov.net</a> gibt es an die 11.000 Partituren von Opern, Musicals, Orchesterwerken,  Instrumentalschulen, Liedern der Beatles, Rolling Stones und vieles vieles mehr. Hauptsächlich aber klassische Literatur.
</p>
<p>
&#8230; einen kleinen Haken hat die Sache natürlich das Ganze ist auf russisch und für meine Begriffe recht unübersichtlich. Dem kann durch eine online Übersetzungsmaschiene wie <a href="http://www.online-translator.com/srvurl.asp?lang=de">www.online-translator.com</a> zwar etwas Abhilfe schaffen (einfach http://notes.tarakanov.net/ ins vorgegebene Feld eingeben und Sprache einstellen) dennoch sollte man schon ziemlich genau wissen was man will. Denn der Russe führt einen manchmal in die Irre und Übersetz den Komponistennamen gleich mit <img src='http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .<br /> 
</p>
<p>
Eine weitere Fundgrube ist <a href="http://imslp.org">http://imslp.org (Petrucci Music Library)</a>. Es handelt sich dabei um eine kanadische Seite. Während in Europa das Urheberrecht und die damit verbundenen Schutzrechte auf 70 Jahre Gültigkeit verlängert wurden ist dies in Kanada gesetzlich auf 50 Jahre beschränkt. Man findet auf der Seite vorwiegend klassische und romantische Literatur.
</p>
<p>
Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich mir die Inhalte auf  http://notes.tarakanov.net/ und http://imslp.org in keiner Form zu eigen mache und ich für diese Inhalte auch nicht Verantwortlich bin. Viele (=nicht alle) Dokumente die unter http://notes.tarakanov.net/ und http://imslp.org angeboten werden unterliegen hier in Europa dem Urheberrecht. Ihr macht euch meines Wissens strafbar, sollten diese Dateien länger als 24 Stunden auf eurem Rechner rumliegen.
</p>
<p style="clear:left" />
</div>
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		<title>9 Tipps für den garantierten Erfolg als Musiker</title>
		<link>http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/index.php/2011/03/19/9-tipps-fur-den-garantierten-erfolg-als-musiker/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 00:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pamstiddn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hört zu. Hört zu !! Ich habe ein todsicheres Konzept, einen Plan. 1. Arbeitet nicht selbst, lasst andere eure Musik schreiben und Studioaufnahmen einspielen. Das kostet nicht viel. Es gibt genug Profis die für einen Hungerlohn gute Songs nach Schema F schreiben und einspielen. Und das Beste: die Namen dieser kleinen Helferlein müsst ihr nirgendwo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hört zu. Hört zu !! Ich habe ein todsicheres Konzept, einen Plan. </p>
<h1 style="float:left;margin:10px;">1.</h1>
<p> <strong>Arbeitet nicht selbst, lasst andere eure Musik schreiben und Studioaufnahmen einspielen.</strong></p>
<p>Das kostet nicht viel. Es gibt genug Profis die für einen Hungerlohn gute Songs nach Schema F schreiben und einspielen. Und das Beste: die Namen dieser kleinen Helferlein müsst ihr nirgendwo nennen. Ihr könnt so tun, als hättet ihr alles selbst gemacht.</p>
<p>Achtung! Der Pöbel, der eure Musik kauft weiß zwar nicht, wie gut ihr eure Instrumente beherrscht, erkennt aber durchaus die Stimme des/der Sängers/Sängerin wieder. Lasst deshalb zumindest die Hauptstimme von eurer/eurem Sängerin/Sänger aufnehmen. Autotune und manch anderes technisches Hilfsmittel helfen dabei, dass es trotzdem zu einem akzeptablen Ergebnis reicht.</p>
<p>Wenn euch so ein Klugscheißer darauf anspricht, könnt ihr gerne entgegnen, dass diese Vorgehensweise Usus bei allen industriell gefertigten Musikprodukten ist. Ganz wichtig ist hier, dass ihr Beispiele anbringt. Am besten sagt ihr sowas wie: neulich wart ihr zu einem Termin im Sony Studio eingeladen. Dort konnten wir sehen,wie Peter Weihe gerade eine Platte von Die Happy eingespielt hat.</p>
<p>Stellt euch als Opfer der Musikmaschinerie dar: ein Tag in einem Aufnahmestudio samt Tontechniker kostet unendlich viel. Und ein Studiomusiker nimmt die ganze Platte an einem Tag auf. Plattenlabel und Management zwingen euch aus wirtschaftlichen Gründen eure CDs einspielen zu lassen. Ihr könnt nichts dagegen tun.</p>
<p>Amen ich sage euch: Kompositionen die man nicht selbst geschrieben hat von profesionellen Studiomusikern und nicht von den eigenen Bandmitgliedern einspielen zu lassen ist kein Zeichen von Schwäche oder gar Unfähigkeit. Nein. Es zeugt vielmehr von einer professionellen Einstellung zur Kunst im Allgemeinen und von wirtschaftlichem Fingerspitzengefühl im Speziellen.</p>
<h1 style="float:left;margin:10px;">2.</h1>
<p> <strong>Spielt mindestens Halbplayback, oder nur vereinfachte Versionen der Stücke, die andere geschrieben haben, damit euer Auftritt zumindest annähernd professionell wirkt.</strong></p>
<p>Wenn euch so ein Klugscheißer darauf anspricht, könnt ihr ihm sagen das sei so Usus bei fast allen Live-Bands. Mikrofonierung und Beschallung sind so aufwendig, das sich das nur mehr ganz die großen Acts leisten können.</p>
<h1 style="float:left;margin:10px;">3.</h1>
<p><strong> Provoziert, polarisiert und bewegt euch in Grauzonen.</strong></p>
<p>Wichtig ist, dass die Provokation öffentlich geschieht und ein geeigneter Zeitpunkt dafür gewählt wird. Es ist z.B. von Vorteil wenn Medienvertreter anwesend sind und die Aktion vor dem Erscheinungstermin eurer neuen CD über die Bühne geht.</p>
<p>Am meisten Gemüter erregt man immer noch mit Sex, Ekel, sinnlosen Beschimpfungen, Nationalismus. Es reichen schon Kleinigkeiten :<br />
- <a href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/sarah-connor-und-sie-trug-doch-ein-hoeschen-72331.html">Sängerinen tragen bei Auftritten und nach absprache mit dem Kameramann keinen Slip</a><br />
- <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ooJabkOoSu8">Spielt mit nationalistischem (nicht rassistischem) Gedankengut</a><br />
- <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ow58cHRXjZE">Brecht in aller</a> <a href="http://www.bild.de/BILD/dsds/2011/03/09/dsds-drama-um-nina-richel/singt-trotz-zusammenbruch-weiter.html">Öffentlichkeit zusammen</a><br />
- <a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/musik/2010/09/13/lady-gaga-bei-den-mtv-awards/das-geheimnis-ihres-fleisch-outfits.html">Zieht Fleischkleider an</a><br />
- <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echt_%28Band%29">Lauft Nackt durch eine Stadt</a><br />
- <a href="http://fernsehkritik.tv/folge-64/43/">Streitet euch um Belanglosigkeiten mit Leuten, die ebenfalls in der Unterhaltungsindustrie arbeiten</a></p>
<p>Echte Fans wissen sowas zu schätzen.</p>
<p>Wenn euch so ein Klugscheißer darauf anspricht, habt ihr die Wahl :<br />
- Ihr könnt alles abstreiten<br />
- Ihr könnt euch distanzieren<br />
- Ihr könnt euch entschuldigen d.h. die Schuld bei jemand anderem suchen<br />
- Ihr könnt einfach nichts sagen, euch Popkorn holen und zusehen wie einfach PR funktioniert</p>
<p>In allen 4 Fällen passiert genau das selbe: ihr wart für kurze Zeit in den Medien und konntet euer Produkt vermarkten. Von euren Eskapaden spricht in ein paar Monaten niemand mehr, aber eure CDs stehen immer noch in den Regalen der dummen Käufer.</p>
<h1 style="float:left;margin:10px;">4.</h1>
<p><strong> Ist ein Mikrophon an und ihr werdet zu einer Person befragt, die ebenfalls in der Unterhaltungsindustrie arbeitet lobt ihr diese und deren Arbeit in höchsten Tönen.</strong></p>
<p>Es sei denn, ihr habt einen Vertrag mit RTL, der die ganze Streiterei einen Monat lang in den Hauptnachrichten überträgt. Vielleicht ist jemand von RTL so freundlich und schreibt euch sogar ein Drehbuch. Scripted Reality ist für eure Zielgruppe nichts neues. Die wollen verarscht werden. Je plumper, desto größer die Zielgruppe. Für Reaktionen auf etwaige Klugscheißer siehe Punkt 3.</p>
<h1 style="float:left;margin:10px;">5.</h1>
<p> <strong>Scheut euch nicht davor agressive Marketingmethoden einzusetzen.</strong></p>
<p>- Stellt Leute ein die Musikforen mit euren Werbetexten zupflastern. Vielleicht findet sich auch ein bescheidenes Wesen, das derart hörig ist, dass es dies unentgeldlich macht.</p>
<p>Wenn ein Klugscheißer euren Spamer im Forum anpöbelt, könnt ihr euch getrost zurücklehnen. Derartige Beiträge sind meist in kleinen Mengen sogar erwünscht und die Schmerzgrenze liegt recht hoch. Sowas fällt ja auch unter freie Meinungsäußerung. Und schließlich ist es euer Fan. Ergo: ihr habt damit nichts zu tun! Es ist fast unmöglich nachzuweisen, dass der Spamer bei euch angestellt ist.</p>
<p>- Kauft positive CD Rezensionen in Musikzeitschriften und Artikel in Tageszeitungen. Am besten schreibt ihr den ganzen Text selbst und kauft eine ganzseitige Anzeige, die natürlich nicht von einem Redaktionellen Beitrag unterschieden werden kann. Gegen entsprechende Bezahlung macht das jede Zeitschrift, schließlich leben diese von Anzeigen und nicht von Abonnenten.</p>
<p>Einen Klugscheißer könnt ihr getrost als Verschwörungstheoretiker abstempeln, da es auch im Interresse der Zeitschrift ist, dass niemand etwas davon erfährt. So ist die Geschichte relativ Kugelsicher.</p>
<p>- Manipuliert die Charts. Es werden nur CD-Händler von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Media-Control-Charts">Mediacontrol</a> erfasst, die über eine Anbindung an das Bestellsystem PhonoNet verfügen. Es braucht &#8220;nur&#8221; 5000 CDs um in die Top 10 der Wochencharts zu gelangen. Wer das nötige Kleingeld hat und den Erfolg will kann ihn sich also rein theoretisch auch kaufen.</p>
<h1 style="float:left;margin:10px;">6.</h1>
<p> <strong>Der Pöbel denkt Facebook-Freunde und Youtube-Clicks sagen etwas über eure Beliebtheit aus. Das ist gut so.</strong></p>
<p>- Youtube:<br />
Eine durschnittliche Bandhomepage hat 100-200 zugriffe pro Tag. Lasst einfach bei jedem Besuch automatisch euer youtube-video abspielen. Auf diese Weise erhält man für jeden Besucher auf der Homepage ebenfalls einen Click. Weiters postet ihr einen Youtube-Link in einschlägigen Porno-Foren beispielsweise unter dem Titel &#8220;Hottest Girl ever&#8221;. Ihr werdet sehen wie die Zugriffe steigen. 1/4 aller Suchanfragen im Internet haben pornografischen Inhalt.</p>
<p>- Facebook:<br />
Die Facebook &#8220;i Like&#8221;-Funktion ist nun wirklich ein leichtes. Dafür reicht ein Blick auf Wikipedia und eine Suche bei Google. Das Ganze nennt sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Likejacking">Likejacking</a>. Likejacking („Gefällt mir“-Entführung) ist eine Methode, um die Benutzer einer Internetseite durch den Klick auf einen (eventuell versteckten) Button dazu zu veranlassen, eine &#8220;Gefällt mir&#8221;-Aktion auf Facebook auszulösen, ohne dass der Benutzer dies beabsichtigt. Auch hier empfiehlt sich die Porno-Strategie vom vorhergehenden Absatz.</p>
<p>Auf Klugscheißer reagiert man am besten wie in Punkt 3 beschrieben.</p>
<h1 style="float:left;margin:10px;">7.</h1>
<p> <strong>Spendet ab und an Geld, oder gebt Benefizkonzerte.</strong></p>
<p>Das kommt gut bei allen an und ist gut für jedes Image. Sucht euch dabei irgendetwas mit Kindern, Behinderten, oder schlimmen Krankheiten.</p>
<p>Die Summe sollte im 4 &#8211; 5 stelligen Euro-Bereich liegen, damit jeder der davon erfährt auch weiß, dass ihr es wirklich ernst meint.</p>
<p>Die Summe braucht ihr dabei gar nicht aus eigener Tasche. Sammelt sie bei euren Fans. In der Öffentlichkeit hat dies den selben Effekt. Wichtig, ist nur, dass die Aktion unter eurem Namen läuft und publiziert wird.</p>
<p>Wenn ein Klugscheißer behauptet ihr würdet die armen, behinderten Kinder mit schlimmen Krankheiten instrumentalisieren und für euer Image mißbrauchen, so dürft ihr ihn beschimpfen und öffentlich steinigen.</p>
<p>Es bedarf eines reifen Intellekts um einer derartigen Gegenargumentation -sei sie auch noch so gut begründet- folgen zu können. D.h. ihr seid in der öffentlichen Wahrnehmung immer im Recht.</p>
<h1 style="float:left;margin:10px;">8.</h1>
<p> <strong>Hüllt euer Schaffen in einen kosmopolitischen Mantel.</strong></p>
<p>Zieht früher oder später in eine Großstadt oder spielt/studiert zumindest dort. Macht das, was alle Künstler in einer Großstadt tun &#8230;</p>
<p><center>&#8230; einfach da sein&#8230;</center></p>
<p>Stößt den kleinkarierten Hinterwäldlern ordentlich vor den Kopf und findet Gefallen in eurer Unverstandenheit. Lasst euch als Wahl-Berliner, Wahl-Pariser, Wahl-Londoner, Wahl-New Yorker bezeichnen.</p>
<h1 style="float:left;margin:10px;">9.</h1>
<p> <strong>Vergesst nicht zu danken.</strong></p>
<p>Dankt euren Fans, dass sie euch und euer Unternehmen finanzieren dankt euren Managern und Produzenten, dass sie den Pöbel dazu bringen euch zu finanzieren.</p>
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		<item>
		<title>Schein und Sein &#8211; eine Kritik am Grand Prix der Volksmusik</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 23:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pamstiddn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Musik]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wundert mich Jahr für Jahr mit welcher Dreistigkeit sich der Grand Prix der Volksmusik im öffentlich – rechtlichen Fernsehn hält. Ein Format hinter dem ganz offensichtlich eine verkaufsinterressierte Industrie steckt darf einmal jährlich &#8211; finanziert mit öffentlichen Geldern &#8211; eine mehr als zwei stündige Werbesendung in den Äther schicken. Dabei ist die Qualität des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wundert mich Jahr für Jahr mit welcher Dreistigkeit sich der Grand Prix der Volksmusik im öffentlich – rechtlichen Fernsehn hält. Ein Format hinter dem ganz offensichtlich eine verkaufsinterressierte Industrie steckt darf einmal jährlich &#8211; finanziert mit öffentlichen Geldern &#8211; eine mehr als zwei stündige Werbesendung in den Äther schicken. Dabei ist die Qualität des Dargebotenen ebenso wie die Absicht der Sendung mehr als fragwürdig.</p>
<p>Beginnen möchte ich beim Titel der Sendung: “Grand Prix der Volksmusik“. Weder die Musik, noch der recht eigenwillige Kleidungsstil der Interpreten und Moderatoren hat mit Tradition, Kultur, oder Volksmusik zu tun. Die Musik ist ebenso wie die Kleidung und die gesamte Darbietung stark geprägt von Klischees die lediglich versuchen die traditionelle Substanz nachzuahmen. Sprachliche Vielfalt, wie man sie von der Herkunft der Interpreten erwarten könnte ist fehl am Platz. Sonst würden beispielsweise die Lieder in der orginären Mundart der jewiligen Interpreten vorgetragen. Doch Schweizer, Österreicher und Südtiroler Bewerber singen auf Hochdeutsch. Der Umsatz soll schließlich nicht unter sprachlicher Exotik leiden. Der Grand Prix ist ein in sich geschlossenes System, das sich längst von jeglicher Tradition entfernt hat. Tradition ohne Kitsch lässt sich eben nur schwer verkaufen.</p>
<p>Die meisten Zuschauer kennen den Unterschied zwischen echter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksmusik">Volksmusik</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkst%C3%BCmliche_Musik">volkstümlicher Musik</a> und volkstümlichen Schlager nicht. Das hat vor allem mediale und regionale Ursachen. Ein Großteil der Zuhörerschaft ist nie mit angestammter Volkskultur in Kontakt getreten und kann deshalb nicht zwischen Volksmusik und medial aufgepushtem Kitsch unterscheiden. Jenseits des Weißwurstäquators gibt es keine traditionelle Volksmusik mehr. Dort wo man hingegen um eine Volkskultur weiß kann man den Grand Prix nur als widerwertige Persiflage ablehnen.</p>
<p>Der Begriff Volksmusik ist natürlich absichtlich gewählt, impliziert er doch Volksverbundenheit. Ebenso suggeriert die Phantasietracht &#8211; wie sie auch so mancher Politiker hierzulande trägt &#8211; Heimatverbundenheit und Naturnähe. Das passt natürlich in das Selbstverständis des Grand Prix.</p>
<p>In den <a href="http://www.gpvolksmusik.tv/2010/TeilnahmebedingungenSuedtirol.pdf">offiziellen Teilanhmebedingungen</a> hört sich das Ganze schon weniger realitätsfern an. Dort trägt der Wettbewerb nämlich den Untertitel “Wettbewerb für den volkstümlichen Schlager“.</p>
<p>Im Konzept der Sendung findet man allerhand Widersprüche die eigentlich nur dann Sinn ergeben wenn man den Grand Prix als Organisation versteht die Geld verdient indem sie ihr Publikum mit banalsten Mitteln täuscht.</p>
<p>Beispielhaft hierfür auch ein Schriftstück aus der <a href="http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?redas=yes&#038;aktuelles_action=4&#038;aktuelles_article_id=184736">Sitzung der Landesregierung vom 10. September 2007</a>. Daraus wird ersichtlich, dass damals ca. 3/4 (!) des Südtiroler Vorentscheides von der Landesregierung finanziert wurden. &#8220;Ausschlaggebend für diese Entscheidung war die Werbewirksamkeit [...]&#8221; in der Tourismusbranche und nicht, dass es sich um einen kulturell bedeutsamen Wettbewerb handeln würde. Einmal mehr wird klar: der Grand Prix ist eine Dauerwerbesendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehn.</p>
<blockquote><p>GRAND PRIX DER VOLKSMUSIK<br />
Angesichts der Finanzknappheit des Senders Bozen der Rai wird das Land in die Bresche springen, um die Ausstrahlung des Grand Prix&#8217; der Volksmusik aus Südtirol im Jahre 2009 zu ermöglichen. &#8220;Über unsere Haushaltskapitel Fremdenverkehr und Marke werden wir 150.000 bis 180.000 Euro zur Verfügung stellen, um die 200.000 bis 220.000 Euro teuere Veranstaltung mitzufinanzieren&#8221;, so der Landeshauptmann. Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Werbewirksamkeit der Sendung, die von Millionen Zuschauern in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Südtirol verfolgt wird.</p></blockquote>
<p>Beim Grand Prix stehen offensichtlich die Interpreten/Musiker/Sänger im Vordergrund: sie gewinnen im Fernsehn den Bergkristall und bei der Abstimmung wählt man ebenfalls den Interpreten <u>nicht</u> den Komponisten. Jedoch ist der Grand Prix der Volksmusik -zumindest auf dem Papier- ein Wettbewerb für Komponisten und Autoren:</p>
<blockquote><p>Der «Grand Prix der Volksmusik 2010» ist ein Länderwettbewerb der Autoren &#038; Komponisten für den volkstümlichen Schlager, welcher gemeinsam von den Arbeitsgemeinschaften der teilnehmenden Länder organisiert wird. (<a href="http://www.gpvolksmusik.tv/2010/TeilnahmebedingungenSuedtirol.pdf">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Die gesamte Sendung läuft im Vollplayback jedoch wäre laut Vertrag auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Playback#Arten_des_Playback">Halbplayback</a> möglich. Entweder wollen die Interpreten nicht singen oder sie trau&#8217;n sich nicht.</p>
<blockquote><p>Um die musikalische Vielfalt und die Bewegungsfreiheit der Interpreten zu gewährleisten, ist es ihnen freigestellt, ob sie im Halb- oder Vollplayback-Verfahren auftreten wollen. (<a href="http://www.gpvolksmusik.tv/2010/TeilnahmebedingungenSuedtirol.pdf">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Schon vor 21 Jahren, als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Mross#.E2.80.9ETrompeterkrieg.E2.80.9C">Stefan Mross</a> den Grand Prix gewann war sein Playback nicht von ihm eingespielt sondern von einem belgischen Studiotrompeter. Seitdem hat sich technisch einiges getan und so sind mittlerweile nicht einmal mehr Sudiomusiker von Nöten. Der Volksmusik begeisterte Zuhörer ist in den Augen der Unterhaltungsmaschinerie offenbar derart anspruchslos, degeneriert, senil und inkompetent, dass mittlerweile ganze CD&#8217;s bis auf die Stimme des Sängers am Computer gemodelt wurden. Negativbeispiel hierfür sind einige jüngere Aufnahmen der Gruppe <a href="http://www.bergfeuer.com/">Bergfeuer</a>.</p>
<p>Für wie dumm das Publikum verkauft wird sieht man auch daran, dass man sich nicht mal die Mühe macht und bei &#8220;Live&#8221;-Auftritten Mikrophone/Kabel zu den Instrumenten hinstellt. Man möchte meinen das Publikum merkt spätestens jetzt, dass das alles Vollplayback ist. Das ist jedoch nicht der Fall, wie sich in zahlreichen Gespächen herausgestellt hat.</p>
<p>Dieses Paradoxon muss ich vielleicht nochmal zusammenfassen, damit man das Ausmaß besser versteht: die Musiker schreiben ihre Lieder meist <u>nicht</u> selber, sie spielen <u>nicht</u> das Instrument das auf dem Playback zu hören ist (Ausnahme: die Stimme) und obwohl es sich um einen Wettbewerb für Autoren und Komponisten handelt erhalten sie vor der Kamera den begehrten Bergkristall. Alles was ein Interpret dann geleistet hat war seine Lippen oder Finger synchron zum Playback zu bewegen.  </p>
<p>Hörproben von einer gemodelten Trompete und einem Saxophon kann man sich <a href="http://www.samplemodeling.com/en/demos_trumpet.php">hier</a> anhören. Was in Echtzeit heute schon mit virtuellen Instrumenten möglich ist zeigt folgendes Video. Es handelt sich um ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blaswandler">AKAI EWI</a> der eine gemodelte Trompete ansteuert.<br />
<center><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ggg_BqvPY-c?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ggg_BqvPY-c?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></center>   </p>
<p>Das Problem dabei: anders als bei gentechnisch veränderter Nahrung ist eine Kennzeichnung hier nicht Pflicht. Wer wirklich spielt, oder ob die ganze Aufnahme mit Computer erstellt wurde bleibt i.d.R. unbekannt.</p>
<p>In Südtirol ist für CD Einspielungen vor allem Musikgenie <a href="http://www.bozenbrass.com">Robert Neumair</a> und Groovemaschine <a href="http://www.hanneswalder.com/">Hannes Walder</a> sehr gefragt. Einfach mal von <a href="http://www.volxrock.com/volxrock/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=25&#038;Itemid=71">Volxrock die CD &#8220;Volxrock&#8221; mit &#8220;&#8230;weil&#8217;s sein muss&#8221; vergleichen</a> und raten auf welcher Robert (Steirische, Trompete, &#8230;) und Hannes (Drums) spielen. Man kann davon ausgehen, dass diese Aufnahmepraxis die Regel und nicht die Ausnahme ist und das nicht nur im Volkstümlichen Schlager, sondern im gesamten Popbereich.</p>
<p>Manchmal ist selbst der Schein zu viel Aufwand. Oft sieht man auch Musiker, die Ihr Instrument komplett nicht beherrschen oder einfach das Playback nicht gelernt haben. So geschehen beim Südtiroler Grand Prix Vorentscheid 2009 (Patrik und seine Freunde) als unser Florian auf der Bühne Tenorsax spielen durfte, obwohl er das eigentlich gar nicht kann, oder beim Südtiroler Grand Prix Vorentscheid 2006 (Hopfnmusig mit Marion) als Felix mit einem E-Bass die Bühne betrat obwohl er eigentlich Tuba spielt.</p>
<p>Auch wird so manches chromatisches Akkordeon (Klaviertasten) mit einer steirischen Harmonika (Knöpfen) ausgetauscht. Weil&#8217;s einfach uriger aussieht. Der Klang und die spielerischen Möglichkeiten sind jedoch andere und manchmal hört man das auf der Aufnahme.</p>
<p>Dass neben dem jeweiligen Logo des übertragenden Senders dann LIVE steht hat angesichts dieser Tatsachen schon real-satirischen Charakter.</p>
<p>Was Frau Breitenberger unter “<a href="http://www.gpvolksmusiksuedtirol.it/ge/content.asp?CID=10004%2C10006">hervorragender Werbung</a>“ und “<a href="http://www.gpvolksmusiksuedtirol.it/ge/content.asp?CID=10004%2C10006">einen wertvollen Dienst</a>“ für Südtirol versteht sieht im Fernsehn dann u.a. so aus : &#8220;Sooo schön ist Volksmusik&#8221;</p>
<p><center><object classid='clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000' width='470' height='320' id='single1' name='single1'><param name='movie' value='http://pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/player.swf'><param name='allowfullscreen' value='true'><param name='allowscriptaccess' value='always'><param name='wmode' value='transparent'><param name='flashvars' value='file=http://pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/grand_prix_der_volksmusik_finale_2010_panne.FLV'><embed  id='single2'  name='single2' src='http://pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/player.swf' width='470' height='320' bgcolor='#000000' allowscriptaccess='always' allowfullscreen='true' flashvars='file=http://pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/grand_prix_der_volksmusik_finale_2010_panne.FLV' /><br />
</object></center></p>
<p>Zugegeben: zu Beginn ist das Video nicht ganz synchron und ruckelt ein wenig, aber &#8230; ab 0:30 aber nicht mehr. Und da geht&#8217;s los. Wer sich das Video direkt von der Quelle laden will kann das in der <a href="http://tvthek.orf.at/">ORF tvthek</a> machen. Einfach nach &#8220;Grand Prix&#8221; suchen.</p>
<p><strong>0:33</strong> hoppla, zu früh eingesetzt !<br />
<strong>0:41</strong> laut Playback müsste der Klarinettist einsetzen. Er zieht es vor das erst gegen<br />
<strong>0:45</strong> zu machen. Als er einsetzt vergisst er dann seine Finger zu bewegen.<br />
<strong>0:47</strong> der erste Kracher (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maja_Brunner">Maja Brunner</a>) und zugleich Höhepunkt &#8230; plärrn kannt i!<br />
<strong>1:11</strong> der Klarinettist gibt alles, ist aber auf der Aufnahme nicht zu hören.<br />
<strong>1:12</strong> die Kamera schwenkt ins Publikum, weil der Kanidat der diesen Part singen sollte offensichtlich fehlt, aber auf dem Playback ist er drauf.<br />
<strong>1:30</strong> Kamerafehler &#8230; kann passieren is ja Live.<br />
<strong>1:45</strong> Oswald Sattler singt laut Lippenbewegung &#8220;drum viele<strong>m</strong> [sic!] Dank dafür&#8221;. Das lustige daran : Wenn ich die Augen schließe höre ich ein &#8220;n&#8221; folge ich seinen Lippen höre ich ein &#8220;m&#8221;. Probiert&#8217;s selbst aus <img src='http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
<strong>2:05</strong> beide Ladiner singen. Hören kann man aber nur einen.<br />
<strong>2:19</strong> Belsy verpatzt vor lauter klatschen den Playback Einsatz.</p>
<p>9 Fehler in < 2 Minuten an denen man eindeutig erkennt, dass es sich um Vollplayback handelt und das von der <u>Elite</u> des volkstümlichen Schlagers. Wenn die etwas können müssten, dann doch Playback singen möchte man meinen. Die Sendung dauerte übrigens mehr als zwei Stunden. Vielleicht mag ja jemand eine Hochrechnung anstellen.</p>
<p><del datetime="2012-09-17T18:03:03+00:00">Macht nichts &#8230; nächstes Jahr kommt sicher wieder ein Grand Prix auf uns zu &#8230; und der wird garantiert nicht qualitativ besser. </del></p>
<p>Die Informationen aus diesem Artikel stammen alle aus persönlichen Beobachtungen und Recherchen der geschätzte Leser darf gern davon ausgehen, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Parzival und der Rhythmus &#8211; Gral</title>
		<link>http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/index.php/2010/02/16/parzival-und-der-rhythmus-gral/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 12:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pamstiddn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem Bläser und Sänger sind was rhythmische Präzision anbelangt meist etwas &#8220;unterentwickelt&#8221;. Grund hierfür ist in der Ausbildung zu suchen. Die meisten Lehrer behandeln das Thema Rhythmus in ihrem Unterricht meist sehr stiefmütterlich. Das beginnt damit, daß man sein Metronom immer auf eins und drei oder auf allen Zählzeiten mitlaufen lässt, oder man immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem Bläser und Sänger sind was rhythmische Präzision anbelangt meist etwas &#8220;unterentwickelt&#8221;. Grund hierfür ist in der Ausbildung zu suchen. Die meisten Lehrer behandeln das Thema Rhythmus in ihrem Unterricht meist sehr stiefmütterlich. Das beginnt damit, daß man sein Metronom immer auf eins und drei oder auf allen Zählzeiten mitlaufen lässt, oder man immer wenn sich auf der Eins eine Pause befindet einatmet  und gipfelt darin, dass man einem Schüler generell rhythmisch anspruchsvolle Passagen vorsingt bis es eben ungefähr geht.</p>
<p>Nun bin ich seit längerer Zeit auf der Suche nach einem Lehrbuch, das speziell auf diese Mängel eingeht. Es gibt sehr wenig Material und ich sah eigentlich keinen anderen Ausweg als mir ein Drumpad zu kaufen und Schlagzeugunterricht bei unserem Drummer zu nehmen. Ich hab&#8217; wie gesagt nur sehr wenig Material gefunden, das sich mit Rhythmustraining speziell für nicht &#8211; Schlagzeuger befasst. Im Nachfolgenden stell&#8217; ich nun drei Bücher vor, die sowohl für&#8217;s Selbststudium als auch für den Unterricht geeignet sind :</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Die-Rhythmik-Lehre-musikalisches-Arbeitsbuch-Instrumentalisten/dp/3927190012"><img src="http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/marron_.jpg" alt="marron_" title="marron_" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-1340" /></a>Ein Buch, das mir bei meiner Suche unter die Finger gekommen ist und vor allem in Deutschland sehr populär ist : <a href="http://www.amazon.de/Die-Rhythmik-Lehre-musikalisches-Arbeitsbuch-Instrumentalisten/dp/3927190012">&#8220;Die Rhythmik-Lehre&#8221; von Eddy Marron</a>.<br />
Das Buch ist zwar sehr gut und verdient seinen Ruf als Standardwerk jedoch konnte ich mich nie so recht damit anfreunden. Das Buch stammt aus dem Jahre 1990 und sieht aus wie mit Schreibmaschine getippt und kopiert. Ein Problem für mich persönlich war auch, dass die Übungen sehr komprimiert dargestellt sind. Man verbringt u.U. mehrere Monate auf ein und der selben Seite bis man alle möglichen Übeszenarien beherrscht. Das tat meiner Motivation bald einen Abbruch.</p>
<p><a href="http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-85061-187-9"><img src="http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/bachtraegl1-209x300.jpg" alt="bachtraegl" title="bachtraegl" width="150" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-1341" /></a>Ein weiteres Buch ist <a href="http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-85061-187-9">&#8220;Modern Rhythm &#038; Reading Script&#8221; von Erich Bachträgl</a>.<br />
Dieses Buch ist vor allem in Österreich sehr verbreitet und gilt ebenfalls als Standardwerk. Den Aufbau der Übungen ist sehr gut man beginnt bei Null und arbeitet sich stetig in kleinen Schritten weiter. Auf 176 Seiten werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Themen und Übevarianten behandelt: mal spielt man &#8220;Luftschlagzeug&#8221;, mal klatscht\singt man zum Metronom, im Duett oder versucht sich auf Percussionsinstrumente. Eine CD ligt ebenfalls bei. Diese beinhaltet Hörbeispiele und einige Play-Alongs. Ich benutze das Buch seit drei Jahren im Unterricht und bin sehr zufrieden damit.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Rhythm-Coach-Rhythmustrainig-Neuen-Generation/dp/3702424849/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1266311825&#038;sr=8-1"><img src="http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/rhythm_coach.jpg" alt="rhythm_coach"title="rhythm_coach" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-1304"/></a>Neulich ist mir in einem Frustkaufrausch ein weiteres Buch untergekommen: <a href="http://www.amazon.de/Rhythm-Coach-Rhythmustrainig-Neuen-Generation/dp/3702424849">&#8220;Rhythm Coach&#8221; Band 1</a> und <a href="http://www.amazon.de/Rhythm-Coach-2-Filz-Richard/dp/3702432507/ref=pd_sim_b_1">Band 2</a> von <a href="http://www.filz.at/">Richard Filz</a>.<br />
Die kleinen Hefte incl. CD kosten zwar nur um die 11 Euro, ich hab es aber innerhalb von zwei Wochen geschafft Band 1 kaputt zu lesen. Die Verarbeitung wird dem Inhalt nicht gerecht <img src='http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  . Der Schwerpunkt liegt bei diesen zwei Büchlein nicht so sehr auf der Verbesserung von rhythmischen Lesefähigkeiten sondern auf dem Verinnerlichen, das Erfühlen vom Puls. Die Übungen sind immer so angelegt, dass rechte und linke Gehirnhälfte gleichermaßen beglückt werden. Es macht einfach Spaß und die Übekonzepte/formen lassen sich auf jede andere Rhythmusübung übertragen. So hab ich jetzt meinen Bachträgl hervorgeholt und die Übungen nochmal mit dem in diesem Buch vorgestellten Übekonzept wiederholt.<br />
Wächter der deutschen Sprache müssen den beiden Bänden allerdings fern bleiben, da sie vollgestopft mit Anglizismen sind.</p>
<p><a href="http://www.musicroom.fr/fr-FR/se/ID_No/0450320/details.html"><img src="http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/wp-content/uploads/daniel-goyone.jpg" alt="daniel goyone" title="daniel goyone" width="200" height="286" class="alignleft size-full wp-image-1395" /></a><strong>Nachtrag :</strong> Neulich war ich in Paris. Dort bin ich auf eine sehr ausführliche<a href="http://www.musicroom.fr/fr-FR/se/ID_No/0450320/details.html"> Rhythmusschule von Daniel Goyone </a>aufmerksam geworden. Die 3 teilige Reihe gibt&#8217;s allerdings nur auf französisch und ist selbst im Internet schwer zu finden. Der Erste Eindruck war aber durchwegs positiv. Ich weiß leider nicht wie populär das Teil in Frankreich ist.</p>
<p style="clear:both;" />
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		<title>Musiktheorie in freier Wildbahn (4)</title>
		<link>http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/index.php/2010/01/19/musiktheorie-in-freier-wildbahn-4/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 12:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pamstiddn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausschnitt aus: Status Quo &#8211; Rocking All Over The World : ab 2:22 min Charakteristiken : Verminderter Akkord auf #IV, Umkehrungen Analyse: Der selbe Kaffee wie bei Kind of Camilla &#8211; Facing the Truth. #IV löst sich auf in I/5 gut erkennbar am chromatischen Bassverlauf. Ebenfalls ein chromatischer Basslauf entsteht durch die Umkehrung I/3 in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausschnitt aus:</strong> Status Quo &#8211; Rocking All Over The World : ab  2:22 min<br />
<strong>Charakteristiken : </strong>Verminderter Akkord auf #IV, Umkehrungen<br />
<strong>Analyse:</strong> Der selbe Kaffee wie bei <a href="http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/index.php/2010/01/19/musiktheorie-in-freier-wildbahn-0/">Kind of Camilla &#8211; Facing the Truth</a>. #IV löst sich auf in I/5 gut erkennbar am chromatischen Bassverlauf. Ebenfalls ein chromatischer Basslauf entsteht durch die Umkehrung I/3 in Takt 3. Diese leitet somit schön zur IV Stufe hin.<br />
<strong>Literatur :</strong> NJHL S. 78, 151<br />
<strong>Kommt ebenfalls vor in/bei : </strong><a href="http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/index.php/2010/01/19/musiktheorie-in-freier-wildbahn-0/">Kind of Camilla &#8211; Facing the truth</a>, Ray Charles &#8211; Giorgia on my mind</p>
<p><a href="http://pamstiddn.it/transcription/status-quo-rocking-advanced.mid">MIDI anhören</a><br />
<a href="http://pamstiddn.it/transcription/status-quo-rocking-advanced.jpg" rel="lightbox-mifw"><img style="width:500px" src="http://pamstiddn.it/transcription/status-quo-rocking-advanced.jpg" alt="Status Quo : Rocking all over the World Ausschnitt" title="click to enlarge" /></a></p>
<p>Status Quo spielen diesen Abschnitt im selben Song auch onne harmonische Schnörkel nämlich stur <strong>I &#8211; IV &#8211; V</strong> ohne Umkehrungen. Ich hab&#8217; das ebenfalls transkribiert so, dass man hört welchen Unterschied mit wenigen &#8220;Tricks&#8221; erreichen kann. Ohren auf das selbe nochmal &#8220;ganz normal&#8221;.</p>
<p><a href="http://pamstiddn.it/transcription/status-quo-rocking-normal.mid">MIDI anhören</a><br />
<a href="http://pamstiddn.it/transcription/status-quo-rocking-normal.jpg" rel="lightbox-mifw"><img style="width:500px" src="http://pamstiddn.it/transcription/status-quo-rocking-normal.jpg" alt="Status Quo : Rocking all over the World Ausschnitt" title="click to enlarge" /></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_f6z-7yatJY">Den ganzen Song auf youtube anhören.</a></p>
]]></content:encoded>
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<enclosure url="http://pamstiddn.it/transcription/status-quo-rocking-advanced.mid" length="2527" type="audio/midi" />
<enclosure url="http://pamstiddn.it/transcription/status-quo-rocking-normal.mid" length="2656" type="audio/midi" />
		</item>
		<item>
		<title>Musiktheorie in freier Wildbahn (3)</title>
		<link>http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/index.php/2010/01/19/musiktheorie-in-freier-wildbahn-3/</link>
		<comments>http://www.pamstiddn.it/pamstiddn/index.php/2010/01/19/musiktheorie-in-freier-wildbahn-3/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 12:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pamstiddn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausschnitt aus: Dream Theater &#8211; Awake Track Nr. 7 The Mirror : ab 0:00 min Charakteristiken : ungerade Taktarten, Polyrhythmik Analyse: Die Phrase der Gitarre bleibt immer die selbe nur das Drumset verschiebt diese zwei Mal. In Takt Nr. 3 wird ein 3/4tel Takt in 4 gleiche Abschnitte zerlegt. Dieser Takt ist also also Polyrhythmisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausschnitt aus: </strong>Dream Theater  &#8211; Awake Track Nr. 7 The Mirror : ab  0:00 min<br />
<strong>Charakteristiken : </strong>ungerade Taktarten, Polyrhythmik<br />
<strong>Analyse: </strong>Die Phrase der Gitarre bleibt immer die selbe nur das Drumset verschiebt diese zwei Mal. In Takt Nr. 3 wird ein 3/4tel Takt in 4 gleiche Abschnitte zerlegt. Dieser Takt ist also also Polyrhythmisch (3 gegen 4). Dadurch, dass dieser Takt genau 4x wiederholt wird wäre eine Notation im 4/4 takt ebenfalls möglich. <del datetime="2010-01-25T22:02:43+00:00">Das wäre aber komplizierter zu lesen.</del><br />
In Takt Nr. 5 wird die Verschiebung durch eine ungerade Taktart eingeleitet. Keyboard/Bass hab ich weggelassen ebenso wie die Double Base Geschichte damit man klar erkennt worum es in diesem Beispiel geht.<br />
<strong>Literatur :</strong> ??? evtl. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Polyrhythm">Wikipedia</a> oder diese <a href="http://www.felixknuesel.ch/rhythmik-metrik/04.pdf">*.pdf </a>mehr ist mir nicht bekannt<br />
<strong>Kommt ebenfalls vor in/bei :</strong> Tool, Dream Theater , Porcupine Tree, Hiromi Uehara, Don Ellis, Mudvayne usw.</p>
<p><a href="http://pamstiddn.it/transcription/dream_theater_the_mirror_and_lie.mid">MIDI anhören</a><br />
<a href="http://pamstiddn.it/transcription/dream_theater_the_mirror_and_lie.jpg" rel="lightbox-mifw"><img style="width:500px" src="http://pamstiddn.it/transcription/dream_theater_the_mirror_and_lie.jpg" alt="Dream Theatre - The Mirror Ausschnitt" title="click to enlarge" /></a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=e5BX6iG6HKE">Den ganzen Song auf youtube anhören.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
</rss>

