Wenn’s nichts zu sagen gibt …

Ich schreibe hier auf diesem Blog seit Juli 2006 mehr oder weniger regelmäßig. Seit ein paar Monaten ist meine Post-Frequenz ziemlich im Keller : weil Sommer ist, ich anderen Hobbys nacheifere und nicht grad’ das Bedürfnis verspüre mich einer breiteren Öffentlichkeit mitzuteilen. Ich bin nicht gezwungen hier meinen Senf der Welt aufzuzwingen und ich mache das auch nur, wenn ich davon überzeugt bin, dass ich etwas zu sagen habe.

Journalisten Mitarbeiter der Tageszeitung Dolomiten können sich das nicht leisten. Anders nämlich kann ich mir die moralisch fragwürdige Berichterstattung in heutigen Ausgabe (20.08.11) nicht erklären.

Es geht um das Familiendrama im Burggrafenamt. Der gesamte Nachrichtengehalt ließe sich in einem einzigen Satz zusammenfassen: im Burggrafenamt hat ein Mann erst seine Frau und dann sich selbst mit einem Jagdgewehr umgebracht. Der Rest geht niemanden was an.

Doch Ulrike Huber und ler (= Autorenkürzel) ist es als fähige “Journalisten” gelungen daraus eine Geschichte zu zimmern, die zwei volle Seiten und die halbe Titelseite füllt. Zweieinhalb Seiten gefüllt mit drei Berichten, die sich Inhaltlich kaum unterscheiden. Das Ganze garniert mit Bildern der Ermordeten, des Selbstmörders und der Wohnung der Familie.

Ich habe die 3 Artikel verglichen und Stellen mit ähnlichem Informationsgehalt jeweils in einer Farbe markiert. Namen und Orte habe ich dabei unkenntlich gemacht. Fazit: 3 Artikel 3 Mal das Selbe. Siehe Grafiklink.

Als ich diese Grafik zusammengestellt habe musste ich mir diese Texte X-Mal durchlesen. Dabei habe ich auch ein paar Widersprüche gefunden: einmal wird behauptet es gibt keine Zeugen, dann wird gemutmaßt die Tochter wäre anwesend gewesen. Weiters wird behauptet Streit wäre eine mögliche Ursache für die Tat, dann wird wieder gesagt “von Konflikten innerhalb der Familie hatte man zumindest bisher nichts gehört” … Journalismus in Höchstform. Das kommt dabei raus, wenn man bei Nachbarn rumwühlt und einfach nur mitschreibt, was die Leute reden.

In den Artikeln findet sich mehr oder weniger die Adresse der Familie, Namen der Kinder, voller Name des Ehepaares mit Altersangabe, wie lange das Ehepaar verheiratet ist, in welchen Vereinen der Mann tätig war und viel Dorfklatsch. All diese Informationen dienen allein der Befriedigung eines vulgären Voyerismus und sind als Information für die Öffentlichkeit irrelevant. Es ist pietätlos, wenn eine Zeitung derartige Nachrichten auf die Titelseite setzt, 7% (!) ihres Inhaltes (errechnet ohne Todesanzeigen, Werbung) diesem Thema widmet und letztenendes damit Geld verdient.

Unüberlegt könnte man argumentieren : gut, wir sind alles Voyeure und kaufen/lesen gerade wegen solcher Horrormeldungen diese Nachrichten und eine Zeitung ist eben auch dem Angebot-Nachfrage-Mechanismus unterworfen.
Dem sei erwidert, dass in diesem Fall der Schutz der Persönlichkeitsrechte weit über dem der Pressefreiheit und einem Öffentlichen Interresse steht. Hinzu kommt, dass es sich bei der Tat auch um einen Selbstmord handelt wo bei der Berichterstattung zusätzliche Vorsicht angebracht wäre. Siehe Werther-Effekt.

Diese Form der Berichterstattung ist Grenzwertig. Es stellt sich eigentlich nur die Frage auf welcher Seite der Grenze.

Schupfenwanderung Obereggen : Gig abgesagt

Unser Auftritt bei der Schupfenwanderung in Obereggen wurde wegen des schlechten Wetters gerade eben abgesagt.

BLASARBEIT CD-Präsentation

Mit reichlich Rückenwind stellen wir die Stücke unserers neuen Albums “Blasarbeit” vor. Mitgetragen wird die Veranstaltung dankenswerter Weise vom Kulturverein Steinegg Live.

Special Guest:
Hannes Petermair (btb)
Chris Baur (as)
Tobi Mair (tp)
Bernd Schroffenegger (tp)
Thomas Winkler (dr)
Armin Rottensteiner (g)
Peter Steiner (tb)

Ein paar Snippets des Albums “Blasarbeit” gibt’s unter folgendem Link als Download :
http://pamstiddn.it/Pamstiddn_Kings_Blasarbeit_Snippet.mp3 [14,9 MB]

Weiters gibt’s am Vortag den 4. August um 19:40 ein Interview zur CD im Rai SenderBZ – Radio Freier Fall, das man auch im Internet per Livestream anhören kann. Ebenfalls in der Sendung mit dabei : Opas Diandl.

Neues Album : BLASARBEIT


Endorphine werden freigesetzt wenn das Ergebnis monatelanger Arbeit endlich in Form eingewickelter CD-Kartons vor einem steht. Heute um 18 Uhr war es endlich so weit…

Unser neues Album “Blasarbeit” ist da! Es ist, wie im CD-Titel schon vorweggenommen, ein reines Instrumentalalbum. Darauf finden sich 11 Titel (53:30) darunter eine Eigenkomposition von Roland Gruber.

Nicht nur optisch (schwarz-weiß), sondern auch inhaltlich und vom Gesamtklang her setzt sich die CD deutlich von unserer letzten Platte ab. Anders als beim letzten Mal gibt es diesmal auch eine CD-Präsentation statt. Diese findet am 5. August um 20:00 Uhr in Steinegg statt. Dort tritt auch die Formation auf mit welcher ich bereits bei meiner Abschlussprüfung gespielt habe. Die Veranstaltung wird organisiert vom Steinegg Live – Team. Vielen Dank an dieser Stelle.

Erhältlich ist die CD exklusiv bei unseren Live-Auftritten.

Bedanken möchten wir uns bei :

- der MK Steinegg, der MK Pfeffersberg und der MK Feldthurns für die zur Verfugung gestellten Probe- und Aufnahmeräumlichkeiten.

- Thomas Winkler (Studio on the Rocks – Barbian), für die Geduld, für die leidenschaftliche Mitarbeit von Anfang an.

- Thomas Torggler für die vielen Coverideen und die flotte Umsetzung. Die CD sieht verdammt gut aus.

- der Familie Sellemond für die leckere Verpflegung und für’s Flügelhorn.

150 Jahre CM Cortina d’Ampezzo


Anlässlich der 150-Jahrfeier des Corpo Musicale Cortina d’Ampezzo spielen wir auf 2123 Meter Meereshöhe auf der Terrasse des Rifugio Faloria. Um 11:00 Uhr geht’s los. Wer seine roten Blutkörperchen für den Tanzsommer vermehren möchte ist herzlich eingeladen.

Jede Stimme zählt !

Wählen gehen !

4x Ja

Referendum 12.-13. Juni 2011

Auftritt beim Musikfest in Trins (A) abgesagt !

Wegen des schlechten Wetters wurde unser Auftritt beim Musikfest in Trins (A) kurzfristig abgesagt.




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